Meine Werkzeuge – Software, Geräte, Tools und andere Dinge.

An dieser Stelle sammle ich alles, was mich im Alltag begleitet. Das Wenigste davon ist perfekt oder für jede:n gemacht, aber alles hat sich bei mir über die Zeit bewährt. Ich aktualisiere diese Liste gelegentlich, wenn etwas Neues hinzukommt (oder etwas Altes gehen muss). Für all diejenigen, die genauso gern in fremde Setups schauen wie ich.

Workstation

  • MacBook Pro 14” mit M3 Pro (2023)

    Mein Arbeitstier, das in nahezu allen Situationen zuverlässig arbeitet. Genug Leistung für Entwicklung, Builds und viel zu viele Browser-Tabs – und dabei leise, ausdauernd und zuverlässig. Einziger Tipp von mir: Spart nicht beim RAM, denn das ist der einzige Bereich, wo ich das Teil schon mal an seine Grenzen bringen konnte und gerne etwas mehr Spielraum haben würde.

  • Dual-Monitor-Setup mit 2 x 27”

    Ein klassisches Dual-Monitor-Setup mit matten IPS-Panelen. Mein persönlicher Sweetspot in Sachen Größe und Aufteilung (und mir lieber als ein einzelner Ultrawide). OLED reizt mich zwar, aber für viele Stunden Text am Tag ist mir das Burn-in-Risiko aktuell noch zu groß.

  • Logitech MX Keys S & MX Master 3S

    Die MX Keys S tippt sich angenehm und bleibt dabei leise. Die MX Master 3S ist ergonomisch, präzise und hat ein Scrollrad, das ich nicht mehr missen möchte. Eine Kombo, die sich in meinem Alltag bewährt hat. Auch wenn ich des öfteren mit einer mechanischen Tastatur und einer vertikalen Maus geliebäugelt und auch einige ausprobiert habe, hat es mich doch immer wieder hierher zurück gezogen.

  • Desktronic HomePro

    Ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch, der für mich sehr gut passt und das Beste Verhältnis aus Preis und Leistung bringt. Im Stehen ist er zwar etwas wackelig, aber grundsätzlich funktioniert er sehr zuverlässig. Besonders an langen Tagen finde ich es angenehm, zwischen Stehen und Sitzen abwechseln zu können.

  • Secretlab TITAN Evo

    Offiziell eigentlich ein Gaming-Stuhl, praktisch aber überraschend ergonomisch und gleichzeitig super bequem. Die Sitzposition ist flexibel einstellbar und die Verarbeitung solide. Insbesondere den Stoffbezug finde ich angenehm, da er nicht so warm wird wie Leder oder Kunstleder. Ich nutze ihn seit Jahren und bin nach wie vor sehr zufrieden.

  • Desktop-PC mit Windows

    Neben meinem MacBook nutze ich auch noch einen stationären Windows-PC (hauptsächlich für private Zwecke und für anspruchsvollere Spiele). Manchmal ist es auch praktisch, etwas auf einem nativen Windows-System testen zu können. Die Peripherie und Monitore teilen sich beide Systeme, was den Wechsel zwischen den Geräten erleichtert.

Development Tools

  • JetBrains IDEs & Visual Studio Code

    Ich arbeite hauptsächlich mit IntelliJ IDEA, WebStorm und PHPStorm. Die IDEs bieten durchdachte Funktionen, gute Performance und vor allem konsistente Workflows. Auch mag ich die integrierten Datenbank-Tools, welche mir ein zusätzliches Tool dafür ersparen. Bei kleineren Projekten oder spontanen Edits (z. B. an Markdown-Dateien) nutze ich auch gerne Visual Studio Code. Es ist für einfache Sachen schlicht ein wenig schneller und weniger ressourcenintensiv.

  • Git & GitHub

    Git ist für mich der Standard in Sachen Versionskontrolle und GitHub vorrangig Plattform für Zusammenarbeit, Automatisierung und Deployment. Ich nutze GitHub Actions für CI/CD, Die Container Registry für Container-Images und verschiedene Integrationen für den alltäglichen Workflow.

  • Docker

    Ich nutze Docker für lokale Setups, Testing und Deployment – sowohl bei kleinen Tools als auch bei größeren Multi-Service-Anwendungen. Es bewahrt mich davor, meine lokale Entwicklungsumgebung unnötig zuzumüllen und Projekte konsistent auf verschiedenen Systemen zu betreiben.

  • React

    Ein zentrale Komponente vieler meiner Projekte. React bietet nicht nur eine durchdachte Architektur für Komponenten, sondern auch die nötige Flexibilität, um eine große Bandbreite an Anwendungen umzusetzen – von kleinen Widgets bis hin zu komplexen Webapps. Ich schätze besonders das Ökosystem und die gute Erweiterbarkeit durch eigene Patterns oder bestehende Libraries.

  • Next.js

    Meine bevorzugte Wahl für Webseiten, bei denen Performance, SEO und Flexibilität im Vordergrund stehen. Besonders für Marketingseiten oder kleinere Plattformen ist Next.js ein guter Rahmen mit sinnvollen Defaults, Routing auf Dateiebene und Unterstützung für hybride Rendering-Strategien.

  • Laravel

    Ich nutze Laravel gerne für Projekte, bei denen möglichst viel an einem Ort stattfinden soll – von der UI bis zur Datenverarbeitung. Das Framework bringt einen ganzen Haufen Funktionen direkt mit und erlaubt es mir, schneller zu Ergebnissen zu kommen. Das Ökosystem rund um Laravel ist in seiner Breite und Qualität einfach super, und die Community ist offen und hilfsbereit (heutzutage nicht mehr selbstverständlich). Auch wenn im Unternehmensumfeld oft andere Technologien dominieren, hat Laravel einen festen Platz in meinem Herzen.

Infrastruktur & Hosting

  • INWX

    Meine Domains verwalte ich über INWX. Ein zuverlässiger deutscher Registrar mit sehr guter DNS-Infrastruktur inkl. Anycast und DNSSEC. Die Oberfläche ist funktional (wenn auch nicht die modernste) und für meine Anwendungsfälle passt das Setup sehr gut.

  • Hetzner

    Hetzner bzw. die Hetzner Cloud nutze ich für virtuelle Server und kleinere Infrastruktur-Komponenten – etwa für Entwicklungs- oder Testumgebungen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist eines der besten am Markt, die API ist gut dokumentiert und der Betrieb angenehm unaufgeregt.

  • Cloudflare

    Cloudflare ist für mich mittlerweile mehr als CDN oder DDoS-Schutz. Ich nutze es z. B. auch für Zero-Trust-Zugänge, S3-kompatiblen Storage und VPN-Verbindungen. Ich würde mir eine vollwertige europäische Alternative wünschen – insbesondere aus Datenschutzsicht – aber aktuell ist Cloudflare in vielen Bereichen leider schlicht alternativlos.

  • Uberspace

    Ein sympathischer deutscher Hoster mit vielen Freiheiten und einer technischen Ausrichtung, die gut zu meinen privaten Webprojekten passt. Ich schätze vor allem die Konfiguration über das Terminal, die gute Dokumentation und die Möglichkeit, eigene Dienste flexibel betreiben zu können (ohne den Administrationsaufwand eines VPS).

Design & Prototyping

  • Figma

    Das Tool, mit dem ich fast alle Entwürfe, Prototypen und UI-Konzepte entwickle. Figma ist schnell, kollaborativ und bietet eine gute Balance zwischen Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Ob für einfache Wireframes oder komplexe Designs – es ist mein Standardwerkzeug, um Ideen visuell umzusetzen und mit anderen zu teilen.

  • Adobe Creative Cloud

    Kommt dann zum Einsatz, wenn Figma an seine Grenzen stößt – etwa bei komplexer Bildbearbeitung, Vektorillustrationen oder der Erstellung von Medien für Präsentationen oder Print. Die Anwendungen sind alles andere als leichtgewichtig, aber nach wie vor in vielen Bereichen Branchen-Standard.

Produktivität

  • Google Workspace mit Gemini

    Google Workspace ist meine Basis für E-Mail, Kalender, Dokumente und Präsentationen im Unternehmen. Die Integration von Gemini bringt zunehmend nützliche Funktionen, etwa beim Schreiben oder Zusammenfassen von Inhalten. Für mich eine solide Grundlage für Organisation und Kommunikation. Künftig würde ich hier aber gerne eine europäische Alternative sehen, die in Sachen Datenschutz und Souveränität mehr bietet. Aber aktuell ist Google Workspace für unsere Anforderungen einfach das beste Gesamtpaket.

  • Mailbox.org

    Für private E-Mails setze ich auf Mailbox.org – ein datenschutzfreundlicher Anbieter mit Sitz in Berlin. Die Benutzeroberfläche ist modern und die Funktionen durchdacht. Das gute Gefühl, auf Tracking und das kostenlose Bereitstellen von Trainingsdaten für KIs verzichten zu können, ist inklusive.

  • Nextcloud

    Für Dateiablage, Kalender und Kontakte im privaten Bereich nutze ich eine selbst gehostete Nextcloud-Instanz. Die Plattform ersetzt für mich viele einzelne Dienste und gibt mir die Kontrolle über meine Daten.

  • ChatGPT Pro

    Ich nutze ChatGPT regelmäßig als Unterstützung beim Strukturieren von Ideen, für technische Rückfragen oder beim Formulieren von Texten. Es hilft mir, schneller zu Ergebnissen zu kommen und Denkprozesse zu reflektieren. Am Ende ist das aber auch eine Hassliebe, weil ich die unreflektierte Nutzung von KI-Tools kritisch sehe. Es ist ein mächtiges Werkzeug, das mit Bedacht eingesetzt werden sollte.

  • Spotify

    Ich arbeite oft mit Musik für die richtige Atmosphäre. Je nach Aufgabe laufen sanfte Lo-Fi Beats, energiegeladener EDM oder auch mal Deutsch-Pop. Einfach etwas, das den Kopf sortiert ohne abzulenken.

Sonstiger Alltag

  • Pixel 9 Pro

    Mein aktuelles Smartphone mit einem guten Gesamtpaket. Ich schätze die direkte Integration von Google Workspace und den Gemini KI-Funktionen, aber vor allem mag ich das insgesamt cleane Android-Erlebnis und das gute Kamera-Setup. Das ist bereits mein fünftes Gerät aus der Pixel-Reihe, und es wird vermutlich nicht das letzte sein.

  • Sony WH-1000XM4

    Over-Ear-Kopfhörer mit starkem Noise Cancelling, die bei mir oft im Einsatz sind – egal ob zur Konzentration im Homeoffice oder unterwegs. Der Klang ist ausgewogen, die Akkulaufzeit sehr gut und das Tragen auch nach längerer Zeit noch angenehm.

  • Sony Alpha 6700

    Fotografie ist für mich ein Perspektivwechsel und Pause vom Bildschirm. Die A6700 als spiegellose Systemkamera ist eines der besten APS-C Setups auf dem Markt und ist mit dem richtigen Objektiv gerade noch so kompakt, dass ich sie gerne mit mir herum trage.

  • Kindle Paperwhite

    Wenn ich lese, dann möglichst ohne Ablenkung. Dafür ist der alte Kindle genau richtig. Ich nutze ihn vor allem am Abend oder am Wochenende um ein wenig abzuschalten. Geliebte Bücher landen dann aber doch noch klassisch in meinem Bücherregal.

  • Hoka Bondi 9

    Der optimale Schuh für meinen Alltag mit einem angenehmen Tragegefühl und guter Dämpfung. Der Bondi 9 ist eines der wenigen Modelle auf diesem Niveau, das auch in breiten Größen bzw. Weiten erhältlich ist und mir damit schlicht besser passt als „normale“ Schuhe. Meine Kleidung soll in erster Linie funktional sein und so trage ich dieses Paar fast täglich.

  • Cannondale Topstone 3

    Mein Gravel-Bike für Ausflüge jenseits von Bildschirmen und Internet. Ideal für längere Strecken, spontane Touren oder einfach, um den Kopf freizubekommen. Eine entspannte Geometrie für Leute mit Bauch (wie mich) und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Abverkauf – was will man mehr?!

  • Honorable Mentions

    Noch regelmäßig im Einsatz, aber hier ohne eigenen Abschnitt: Material UI und Tailwind CSS für das schnelle Bauen von UIs, Font Awesome Pro und Material Symbols für Icons und die Pixel Watch als kleiner Alltagshelfer.

    Diese Liste ist mir an sich schon viel zu lang, aber: Man merkt erst, wie viel Kram man eigentlich nutzt, wenn man es einmal aufschreibt. Der aufmerksamen Leser:in wird aufgefallen sein, dass Minimalismus nicht unbedingt meine Stärke ist. Aber ich glaube, dass die Dinge, die ich hier aufgelistet habe, tatsächlich einen Mehrwert für meinen Alltag bieten und mich in Arbeit und Leben unterstützen.
    Und das ist für mich das Wichtigste.

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